|
CPU+Mainboard-FAQ >> 10. Fehlersuche |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() 0. Inhaltsangabe 1. Über diese FAQ 2. Mainboards 3. CPUs 4. CPU-Kühlung 5. Schnittstellen 6. IRQs 7. BIOS 8. RAM 9. Uebertakten 10. Fehlersuche 10.1 Fehlererke... 10.2 Fehlereing... 10.3 Oft auftre... 11. Treiber 12. Montage 13. Links 14. Schlusswort |
10. FehlersucheIn den seltensten Fällen laufen selbst zusammengestellte Rechner auf Anhieb ohne Probleme. Das betrifft sowohl den durchschnittlich gebildeten Laien (juristisch für "DAU") als auch den Hobby-Bastler oder sogar den professionellen Systemintegrator. Selbst bei neu erworbenen Komplettsystemen ist man nicht vor Problemen sicher. Die Gründe dafür sind so vielfältig, dass es weder durchschlagende
Patentrezepte noch FAQs gibt, die das auf die Schnelle ändern. Die
verwendete Hardware und Software ist mitlerweile so komplex, dass es
beinahe unmöglich erscheint, kompetenten und wirklich helfenden Rat zu
bekommen. Auch wir FAQ´ler können diesen Missstand selbstverständlich nicht beheben. Trotzdem wollen wir die User nicht ganz im Regen stehen lassen, und wenigstens einige Tips weitergeben, wie man Problemen auf die Spur kommen kann. Eine Garantie gibt es dafür natürlich nie. Die Fehlersuche dieser FAQ bedient themengemäss beinahe ausschliesslich
die Hardware; lediglich in Kapitel 11 findet ein kleiner Exkurs zum Thema
"Treiber" statt. In den einzelnen Kapiteln befinden sich bereits häufig
Anleitungen zur Fehlersuche, auf die hiermit nocheinmal nachträglich
hingewiesen werden soll.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ausgang | Toleranz [%] | U(min) [V] | U(norm) [V] | U(max) [V] | I(min) [A] | I(norm) [A] | I(peak) [A] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| + 12 V | +/- 5%(1) | +11.40 | +12.00 | +12.60 | 0.0 | 12.0 | 13.0 |
| + 5 V | +/- 5% | +4.75 | +5.00 | +5.25 | 1.0 | 30.0 | - |
| +3.3 V | +/- 5% | +3.14 | +3.30 | +3.47 | 0.3 | 20.0 | - |
| - 5 V (2) | +/-10% | -4.50 | -5.00 | -5.50 | 0.0 | -0.3 | - |
| - 12 V | +/-10% | -10.80 | -12.00 | -13.20 | 0.0 | -0.8 | - |
| + 5 V (Standby) | +/- 5% | +4.75 | +5.00 | +5.25 | 0.0 | 1.5 | 2.5 |
(1) Bei Maximallast darf die +12V-Schiene um bis zu +/- 10%
schwanken.
(2) Ab ATX 2.2 darf die -5 V Leitung wegfallen und ist nur noch
optional.
Die Tabelle stellt nur eine Beispielkonfiguration dar, mit der evtl. High-End-Systeme mit 2 PCIe Grafikkarten nicht versorgt werden können.
Das Netzteil als Ursache zu identifizieren ist nicht trivial, dies geht i.d.R. nur mit entsprechender Messtechnik. Lediglich die Funktionen des Hardwaremonitoring können durch schwankende oder zu niedrig liegende Spannungen auf einen Defekt des Netzteiles aufmerksam machen. Gibt es hier keine Anzeichen für Probleme, bleibt einem der Gang zum Fachmann nur dann erspart, wenn man leihweise ein Ersatznetzteil zur Verfügung hat und einbauen kann. Wenn man nun ein Netzteil besitzt, welches überall Empfehlungen bekommen hat, aber trotzdem das Netzteil in Verdacht hat, sollte man im BIOS oder per Monitoring-Software die Spannungen (vor allem +3.3V und +5V) auf Stabilität beobachten. Sinkt eine Spannung stark ab, ist dies ein sicheres Zeichen für ein Problem. Dies kann einerseits eine Überlastung des Netzeils bedeuten oder andererseits auf Kontaktprobleme am ATX-Motherboard-Stecker hindeuten. Hier sollte man (bei abgeschaltetem Rechner) den Stecker überprüfen. Sollte er z.B. aussergewöhnlich warm sein, ist das ein sicheres Zeichen für ein Kontakproblem. Die Kontakte dürfen auf keinen Fall korrodiert oder der Stecker schon angeschmort sein. Leider muss an dieser Stelle aber auch angemerkt werden, dass die Angaben der Mainboard-Messwerte oft unzuverlässig sind; hier sind durchaus Fehler von über 1% im Bereich des möglichen. Um Strom und Spannung exakt zu messen, bedarf es daher ggf. geeigneter externer Messgeräte (z.B. Multimeter etc.), deren Handhabung ein Fachmann übernehmen sollte.
Sind in der Minimalkonfiguration keine Fehler mehr aufgetreten, kann
man mit dem Wiedereinbau der einzelnen Komponenten beginnen.
Zunächst sollten aber die Onboard-Komponenten (Controler, Sound, Modem,
LAN etc.) wieder in Betrieb genommen werden, da auch diese durchaus Fehler
verursachen können.
Danach sollten eventuelle Controller und die daran angeschlossenen
Laufwerke installiert werden. Treten hier Probleme auf, kann man die
Onboard-Schnittstellen wieder abschalten, um zu sehen, ob es hier
Unverträglichkeiten und Konflikte gibt. Ist dies nicht der Fall, sollten
die Laufwerke überprüft und der Controller testweise ausgetauscht
werden.
Treten keine Probleme auf, kann man die weiteren Steckkarten einsetzen.
Wichtig ist, dass der Einbau der Karten nicht wahllos, sondern wohl
durchdacht geschieht. Die Steckkarten sind so anzuordnen, dass
Resourcen-Konflikte so weit wie möglich vermieden werden. Liegen solche
Resourcen-Konflikte vor, sei hier auf das Kapitel über IRQs (Kap. 6)
verwiesen. Als Faustregel sollte man "unwichtigere" Komponenten zuletzt
einbauen. (Also: Controler zuerst - Sound- und TV-Karten zuletzt). Auch
sollte man lieber vorsichtig und langsam vorgehen - d.h.: Immer nur eine
Komponente - auch wenn der Fehler offensichtlich nicht damit zusammen zu
hängen scheint. Auch sollte man stets das Betriebssystem komplett booten
und die "neue" Komponente vollständig installieren.
In der Regel lässt sich durch den nach und nach erfolgenden Einbau der
Karten der "Übeltäter" ausfindig machen. Manchmal reicht zum Lösen eines
Problems z.B. ein Wechsel des gewählten Slots, in anderen Fällen kommt man
nicht um den Austausch der Komponente herum. Bei Defekten vor dem Ablauf
eines halben Jahres nach Kauf des Gerätes kann man den Händler um
Reparatur oder Wandlung bitten, danach greift ggf. noch die Garantie der
Hersteller.
Ist trotzdem der Fehler nicht gefunden, sollte man sehr genau beobachten, wann und wie ein Fehler auftritt. Da niemand perfekt ist, hilft dann oft die Hilfe eines (hardwarekundigen) Bekannten oder eine Anfrage in der geeigneten Newsgroup. Merke: Umso genauer das Problem beschrieben werden kann, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein anderer die richtigen Schlüsse ziehen und helfen kann.
In den vorangegangenen Kapiteln wurden einige grundsätzliche
Lösungsprinzipien vorgestellt. Hier soll es nun etwas tiefer ins Detail
gehen und einige oft auftretende Fehler sollen beleuchtet werden. Eines
vorweg: Die Anzahl von möglichen Fehlern ist gradezu erdrückend groß,
sodass hier wirklich nur exemplarisch einige Dinge aufgeführt werden
können.
Sollte der PC beim Drücken des Power-Tasters keinerlei Regung zeigen,
so könnten folgende Probleme aufgetreten sein:
Rüste unbedingt auf ein Minimalsystem um, wie in Kapitel 10.2.1
beschrieben. Überprüfe alle Steck-Verbindungen. Besonderes Augenmerk ist
auf den korrekten Sitz der CPU zu legen. Die CPU muss fest im Sockel
sitzen und der Kühlkörper muss plan aufliegen. Dabei darf kein schräger
Druck ausgeübt werden - besonders nicht durch den Kühlkörper, denn die CPU
könnte zerbrechen. RAM und Grafikkarte sollten tief im Sockel sitzen. Es
sollte ein Geräusch des Einrastens zu hören sein. Bei der Grafikkarte ist
darauf zu achten, dass die abgewinkelte obere Kante der Slotblende nicht
verhindert, dass die Grafikkarte tiefer in den Slot rutschen kann.
Einige Motherboards verlangen nach einem Tacho-Signal des CPU-Lüfters,
damit sie davon ausgehen können, dass er aktiv ist. Hier ist darauf zu
achten, dass der korrekte Lüfter-Anschluss auf dem Motherboard verwendet
wurde (also der CPU-Lüfter-Anschluss für den CPU-Lüfter und nicht etwa ein
Gehäuse-Lüfter-Anschluss). Es gibt Lüfter, die kein Tacho-Signal liefern.
Hier muss man zwangsweise auf einen Lüfter umsteigen, der dies kann. Ein
Indiz(!), dass der Lüfter ein Tacho-Signal liefern kann, ist das
Vorhandensein von 3 und nicht nur von 2 Versorgungskabeln. Ausserdem
sollte man sich vor dem Lüftereinbau vorgewissern, dass der Lüfter nicht
mehr Strom zieht, als das Board liefern kann. Hier hilft ein Blick ins
Handbuch weiter.
Der korrekte Sitz des ATX-Power-Steckers auf dem Mainboard ist zu
prüfen. Weiterhin sollte das Netzteil die Mindestanforderungen erfüllen
(die in Kapitel 10.2.1 genannt wurden), damit man davon ausgehen kann,
dass die Last nicht zu einer Notabschaltung führt. Selbstverständlich
sollte auch der echte Power-Schalter am Netzteil eingeschaltet sein ;-).
Läuft das Netzteil nicht an, so sollte man sich vergewissern, dass es
überhaupt funktioniert. Am sichersten ist man, wenn man ein garantiert
funktionierendes Netzteil z.B. von einem Bekannten leihweise bekommen
könnte. Hartgesottene Bastler(!) können auch mal versuchen beim Netzteil
_ohne_ jegliche Last die Power_On_Leitung mit Masse dauerhaft zu brücken
(Pin 14 und z.B. Pin 15). Allen anderen ist davon besser abzuraten.
Oft ist es Dreck oder ein Anstossen am PC (nach einem kleinen Transport z.B.), der den Kontakt von Bauteilen zunichte macht. Lösungsansatz: Alles raus - Dreck ausblasen - alles wieder rein. Netzteile bieten oft einen gewissen Überspannungsschutz. Sollte also eine Überspannung zur Notabschaltung des Netzteiles führen, dann wird das Netzteil beim folgenden Versuch, einzuschalten nicht starten. Hier hilft: Warten, bis die Sicherung abgekühlt ist und echte Trennung des Netzteiles von der Versorgungsspannung. Ist der Rechner etwas älter (und man hat keine Garantier mehr darauf), so kann der _versierte_ Bastler auch mal das Netzteil öffnen (Natürlich nur bei vollständiger Trennung vom Netz!), um nachzusehen, ob evtl. Staub zu einem Kurzschluss führt, ein Bauteil "ungesund" oder verschmort aussieht oder eine Schmelzsicherung zerstört wurde. Allen anderen Bastlern ist anzuraten, testweise ein anderes Netzteil zu verwenden.
Bei diesem verzwickten Problem hat sich bis jetzt noch keine eindeutige
Usache herauskristallisiert. Ein paar Lösungsansätze sind:
Im Netzteil und auf dem Motherboards sind zahlreiche Kondensatoren
verbaut, die meist zur Regelung der Versorgungsspannung benötigt werden.
Durch die recht beachtlichen Ströme, die in PCs fließen, sind diese
Bauteile hohen Belastungen ausgesetzt. Weiterhin führt Hitze zu einer
schnelleren Alterung dieser Kondensatoren. Immer wieder sparen die
Hersteller von Netzteilen und Motherboards bei den Kondensatoren, sodass
es nach längerer Betriebszeit dazu kommt, dass die Kondensatoren eine
Beule bekommen, reißen und das Elektrolyt ausläuft oder gar
explosionsartig platzen.
Die praktischen Resultate derartiger Defekte sind
Die Lösungen für das Problem sind in erster Linie das Geltendmachen von Garantieansprüchen oder der komplette Austasuch der Komponente. Versierte (!) Bastler können auch zum Lötkolben greifen und ein Ersatz-Kondensator statt des defekten einlöten. Dabei ist darauf zu achten, dass der Ersatz-Kondensator schaltfest ist, Temperaturen bis etwa 100°C verträgt und mindestens die selbe Kapazität hat. (Eine geringfügig höhere Kapazität als der Original-Kondensator soll meist kein Problem darstellen). Wenn noch die komplette Modellbezeichnung des Original-Kondensators zu erkennen ist, liefert diese gute Richtwerte. Da defekte Kondensatoren immer öfter auftreten, hat sich auch die c't mit diesem Problem beschäftigt und in c't 21/03 S. 216ff einen ausführlichen Artikel dazu veröffentlicht, der sich zu lesen lohnt.
Zu allererst sollte man im BIOS die BIOS-Defaults laden. Hier handelt
es sich um die sicherste (und langsamste) Einstellung, die der Hersteller
vorsieht. (Später, bei erfolgreicher Lösung des Problems sind die
Setup-Defaults zu bevorzugen.) Zusätzlich sollte man die RAM-Timings
manuell auf die langsamste Einstellung (3-3-3) setzen. Es könnte ja sein,
dass der RAM falsche Angaben über seine eigenen Leistungen macht
(SPD-EEPROM falsch programmiert) und das BIOS ihn somit zu schnell
betreibt.
Eine weitere Möglichkeit bietet sich, wenn man den CPU-Multiplikator
herunter setzt, sofern möglich (bei ungelockten CPUs). Damit untertaktet
man die CPU und sollte Gewissheit haben, dass sie stabil läuft. Alternativ
setzt man den FrontSideBus herunter. Grafikkarten sollten im AGP 1x -
Modus betrieben werden, AGP Fastwrites sollte disabled sein. Zu überprüfen
ist, ob folgende Einstellungen im BIOS getroffen wurden:
Video BIOS Shadow: disabled System BIOS Shadow: disabled Assign IRQ for VGA: enabled
Ein ganz anderes Problem können Laufwerke machen, wenn sie an zu langen
IDE-Kablen hängen. Laut Spezifikation dürfen diese nur 47cm lang sein, was
extrem kurz für große Tower ist. Meist funktioniert alles auch bei etwas
längeren Kabeln, aber spätestens bei 80cm-Kabeln sollte man sehr skeptisch
sein.
Im Handel tauchen immer wieder spezielle runde IDE-Kabel, meist als
"AirFlow"-Kabel bezeichnet, auf. Diese versprechen eine korrekte Funktion
auch tlw. bei 90cm Kabellänge. Das wird erreicht, indem die 40 Leitungen,
die seit UDMA66 zum IDE-Kabel hinzugekommen sind und nur Masseleitungen
zur Dämpfung des Übersprechens zwischen den Signalleitungen darstellen,
entweder um die einzlnen Signalleitungen gewickelt oder als Masse-Schirm
als Netzgeflecht um die Signalleitungen gelegt werden. Damit erhält man
die Signaleigenschaften, die denen von TwistedPair bzw. fast von
Koaxialkabel entsprechen, sodass die größere Kabellänge möglich gemacht
wird. Eine deutliche Verringerung der Gehäusetemperatur wird allerdings
oft in der Praxis nicht festgestellt und eine Garantie für die korrekte
Funktion kann auch nur der Hersteller versprechen.
Hier entsteht nun ein breites Feld an möglichen Fehlerquellen. Das
beginnt mit reinen Hardwareproblemen, wie Überhitzung, defektem RAM, geht
über Inkompatibilitäten zwischen Hardwarekomponenten bis hin zu
Treiberproblemen.
Sollte das Betriebssystem auch beim Minimalsystem nur mit Fehlern booten,
so sind oft die üblichen 3 Verdächtigen zu suchen: Überhitzte CPU,
defekter RAM und zu schwaches Netzteil. Hier sollte man seine CPU wie in
10.3.2 beschrieben untertakten und RAM bzw. Netzteil testweise
austauschen.
Seltener ist ein vorangegangener Totalcrash des Betriebssystems (was
allerdings nichts mit der Hardware zu tun hat). Windows 9x / ME sind dafür
bekannt, manchmal das Dateisystem der Festplatte nachhaltig zu zerstören.
Scandisk / Scanreg sowie das manuelle Kopieren von möglicherweise defekten
Dateien könnte helfen.
Für einen schnellen Test, um zwischen CPU und RAM als Fehlerquelle
schon einmal eine Vorauswahl zu treffen, sollte man das System gezielt
untertakten. Zwei Richtlinien (nur möglich und sinnvoll z.B. bei einer CPU
mit 133MHz FSB und RAM, der ebenfalls bei 133MHz läuft und das Motherboard
100MHZ für FSB und RAM-Takt anbietet.):
Hat man eine instabile CPU in Verdacht (Hitze oder Fertigungsfehler),
so sollte man sie einem Streß-Test unterziehen. Das Programm Prime95 ist
dafür recht gut geeignet. Spätestens nach 15 Minuten Test sollte klar ein,
ob die CPU stabil ist. Wer ganz sicher gehen will, lässt so ein Programm
eine Weile nebenher laufen, wenn er arbeitet. Dann ist allerdings nicht
gewährleistet, dass ausschliesslich die CPU Probleme macht. Man kann so
nur Abstürze provozieren und CPU und RAM in den engeren Kreis der
Verdächtigen bringen.
Den RAM kann man testen, wie in Kapitel 8.5.2 beschrieben.
Sollte bis hierhin alles stabil sein und Abstürze z.B. nur in
3D-Spielen auftreten, kann man auch meist mit der Minimalkonfiguration die
Spiele testen. Leider verlangen einige Spiele nach gewissen Dingen, wie
einer Soundkarte. Hier sollte man ggf. auf andere Testspiele
zurückgreifen.
Sinnvoll ist hier eine Abrüstung auf das Minimalsystem und schrittweise
Aufrüstung - wie in 10.2.2 beschrieben. Danach sollte ein umfangreicher
Test laufen, um den Fehler zu beobachten und zu provozieren. Des weitern
sind neue Treiber für wirklich jede Komponente zu empfehlen. Manchmal ist
der Störenfired eben eine Komponente, die eigntlich gar nichts mit dem
offensichtlichen Problem zu tun haben scheint. Unter Windows ist ein
aktuellen DirectX ebenso wichtig.
Die folgende Checkliste soll Ansatzpunkte geben, um Fehler weiter
einzugrenzen und grobe Fehlkonfigurationen auszuschließen.
Software:
Die folgenden Hinweise gelten insbesondere für Windows-User.
Hardware:
Da jetzt mehr und mehr Softwareprobleme die Ursache sein können, sollte
FAQ an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen. Es kann nur ein
sinnvolles und überlegtes Vorgehen bei der Fehlersuche empfohlen werden.
Der Fehler sollte genau beobachtet werden, um sinnvolle Rückschlüsse
ziehen zu können. Auch wenn man dann durch Kombination von verschiedenen
Beobachtungen nahezu einige Dinge ausschliessen kann, so sollte man sie
nie ganz aus dem Gedächtnis entfernen. Manchmal hat schon eine defekte
Maus einen Rechner ständig und nicht reproduzierbar zum Abstürzen
gebracht.